Die Grünen

Donnerstag, 17. Mai 2012

doebling.gruene.at/verkehr

Sieveringer Spitz

30.01.2012 12:23

 

Sieveringer Spitz

Bei der letzten Verkehrskommission wurde eine Studie zur Umgestaltung des Sieveringer Spitzes diskutiert, wobei sich die Döblinger Grünen bereits bei der Beauftragung der Studie kritisch geäußert hatten.

Untersucht wurden die Auswirkungen von zwei möglichen Maßnahmen, einerseits die Errichtung eines Kreisverkehrs, andererseits die Installierung einer Ampel. Für die beiden Varianten ergeben sich folgende Studienergebnisse:



Ampel


Durch die Errichtung einer Ampelanlage wäre künftig kein Linksabbiegen von der Obkirchergasse in die Sieveringer Straße mehr möglich, es käme zu einer Reduktion von Parkplätzen, jedoch wäre der Lückenschluss von Radwegen möglich. Trotz einer Ampel bliebe die Verkehrsauslastung bei fast 100%. Die Kosten würden rund 800.000 Euro betragen.



Kreisverkehr

Der von ÖVP und FPÖ geforderte Kreisverkehr würde einen erhalt aller bestehenden  Verkehrsströme bedeuten, jedoch wäre er kein Gewinn für die Fußgänger. Auch der Radverkehr würde von einem Kreisverkehr nicht profitieren, da keine Radfahranlage vorgesehen ist. Ein weiteres Problem ist die durch den Kreisverkehr fahrende Straßenbahn.
Die Kosten für den Kreisverkehr würden 500.000 Euro betragen.

Beide Varianten verbessern die Situtation unserer Meinung nach nicht, da die Studie deutlich macht, dass der Sieveringer Spitz keinen Unfallschwerpunkt darstellt. Im Gegenteil: Durch die vorhandene Lösung sind alle Verkehrsteilnehmer_innen gezwungen auf einander Rücksicht zu nehmen, was (fast wie beim Shared Space Modell) die Gefahr für alle veringert. Daher treten die Döblinger Grünen dafür ein, den Sieveringer Spitz so zu belassen, wie er ist. Die dadurch eingesparten Bezirksgelder könnten somit für weitaus dringlichere Verkehrsberuhigungs-Maßnahmen verwendet werden.



 

RSS 2.0

IMPRESSUM
Die Döblinger Grünen
p.A. Grüne Wien
Lindengasse 40
1070 Wien
doebling@gruene.at

KOMMENTARE

Dein Kommentar
 

Benützungsbedingungen

Maximal 1000 Zeichen sind möglich, längere Texte werden automatisch abgeschnitten. Die Kommentare von BenutzerInnen geben nicht die Meinung der Grünen Wien wieder. Die Grünen Wien behalten sich vor, strafbare, rassistische, sexistische, diskriminierende, pornografische, nationalsozialistische oder beleidigende Kommentare zu entfernen bzw. den jeweiligen Account zu sperren. Alle BenutzerInnen sind für die von ihnen veröffentlichten Inhalte und Daten selbst verantwortlich. Die Grünen Wien übernehmen keine Haftung für die von den UserInnen produzierten und bereitgestellten Inhalte.