JA! zum Krottenbach-Radweg

Radweg Krottenbach Rendering

Rad fährt ab!

Höchste Zeit, dass der sichere Familien-Radweg Krottenbachstraße endlich in die Gänge kommt!

Alibi-umfrage

Der geplante Radweg in der Krottenbachstraße lässt erneut die Wogen hochgehen: Bezirksvorsteher Daniel Resch gab ohne Absprache mit den anderen Fraktionen eine unverbindliche Umfrage mit zweifelhafter Stichprobe in Auftrag.
Befragt wurde die jeweils älteste Person pro Haushalt in einem sehr begrenzten Gebiet entlang der unteren Krottenbachstraße. Dass man mit dieser Stichprobe in erster Linie die älteren, autoaffineren Männer anspricht, liegt auf der Hand. Jüngere Partner:innen oder EU-Bürger:innen? Fehlanzeige. Auch die Meinung von Kindern und Jugendlichen scheint nicht von Interesse zu sein – dabei haben diese erst kürzlich in der Demokratiewerkstatt die fehlenden Radwege in Döbling beklagt. Für echte Partizipation und sinnvolle Bürger:innenbeteiligung wäre in den vergangenen Jahren reichlich Zeit gewesen – realisiert wurde eine schnelle Alibi-Umfrage zur plumpen Stimmungsmache.
Wir als GRÜNE Döbling werden uns an einer solchen Aktion nicht beteiligen – und fordern gemeinsam mit SPÖ und NEOS  die Rückkehr auf eine sachliche Ebene mit Einbeziehung der Fachabteilungen (Aktuelle Presseaussendung).

Sicher und gesund unterwegs

Wir wollen, dass sich alle von 8 bis 80 und darüber hinaus sicher und gesund durch die Stadt bewegen können. Kinder, die in die Schule radeln, eine Einkaufsfahrt zum Sonnbergmarkt, mit dem Rad zur S-Bahn und dann weiter ins Büro: Getrennte Radwege verhindern stressige Situationen im gemischten Verkehr, beschleunigen so die Öffis und bringen viele Menschen dazu, auf gesunde und klimafreundliche Mobilität umzusteigen – davon profitieren alle.
Die Krottenbachstraße ist im Schnitt 22 Meter breit, ein baulich getrennter Radweg hat hier ein enormes Potential. Prognosen sprechen von über 1400 täglichen Fahrten im Vollausbau. Das bedeutet: weniger Autos im Durchzugsverkehr, weniger Stau, weniger Lärm.

jetzt umsetzen!

Bereits im Jahr 2002 hat der damalige Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker den Radweg Krottenbachstraße angekündigt (Pressemeldung). Unter der früheren Verkehrsstadträtin Vizebürgermeisterin Birgit Hebein wurde für das Projekt eine Machbarkeitsstudie beauftragt, die auch dem Bezirk vorliegt. Seit 2020 gibt es in Döbling eine demokratische Mehrheit pro Radweg: Im Bezirksparlament wurde am 17.12.2020 ein Mehrparteien-Antrag für einen baulich getrennten Radweg angenommen. 

Das aktuelle Radwege-Ausbauprogramm sieht zumindest die Netzerweiterung von der Peter Jordan Straße über die Krottenbachstraße bis zur Flotowgasse vor. Angesichts der aktuellen Situation pochen wir auf eine rasche bauliche Umsetzung. Je eher wir uns aus der Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen aus zweifelhafter Herkunft befreien, desto besser für uns und das Klima!
Stadträtin Sima ist gefordert, den Wunsch der demokratischen Mehrheit umzusetzen und nicht weiter zu verzögern. Die Detailplanung muss vor der Sanierung der Hauptwasserleitung im Jahr 2023 fertig sein, damit im Zuge der Bauarbeiten der gesamte Radweg umgehend umgesetzt werden kann.

Für ein lebenswertes Döbling!

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