Widmung Grinzinger Strasse

Schule Grinzinger Straße

Im November beschloss die Stadt Wien die Flächenumwidmung in der Schutzzone rund um die Volksschule Grinzinger Straße und das alte Fernmeldeamt in Döbling. Die neue Widmung eröffnet Immobilienspekulationen Tür und Tor. Auf der anderen Seite ist der Ausbau der Volksschule enorm wichtig. Wir ärgern uns, dass es nicht möglich war, die Widmung zu splitten.

grüne stellungnahme

Trotz lauter und deutlicher Signale aus Döbling an die Stadtregierung, die beiden durch die Grinzinger Straße getrennten Einzelwidmungen nicht zu einer Widmung zusammenzufassen, wurde der notwendige Schulbau mit einem unnotwendigen Spekulationsobjekt eines Immo-Entwicklers gekoppelt. Das ist nicht zielführend und zwingt uns als Bezirksorganisation auch zur Ablehnung des durchaus wünschenswerten Schulausbaues.

Plan Grinzinger Straße
Widmungsgebiet Grinzinger Straße

Luxus-wohnblock statt leistbarem Wohnraum

Wir können nicht nachvollziehen, warum in Döbling immer wieder ImmobilienentwicklerInnen mit Umwidmungen Millionengewinne erwirtschaften dürfen und die Lebensqualität der DöblingerInnen dadurch mittelfristig vernichtet wird.

Der bereits unerträgliche Durchzugsverkehr in Döbling wird weiter gesteigert. Der geplante Luxuseigentumswohnungsblock wird nicht den dringend notwendigen und bezahlbaren Wohnraum für die Döblingerinnen und Döblinger schaffen. Außerdem werden die Oberflächen in einem bereits hoch verdichteten Gebiet weiter versiegelt – dies ist kein Beitrag zur Erreichung der vereinbarten Klimaziele.

Ziel einer Flächenwidmung ist die „vorausschauende Gestaltung eines Gebietes“ und „insbesondere zur Erhaltung der physischen und psychischen Gesundheit der Bevölkerung, vor allem Schutz vor Lärm, Erschütterungen, Verunreinigungen der Luft, des Wassers und des Bodens, sowie vor Verkehrsunfallsgefahren“ – dies wird mit dem vorgelegten Plandokument nicht erreicht, daher können wir der Umwidmung so nicht zustimmen.

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