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am 8. Februar

Reden statt Hetzen

- Es geht voran: Der Radweg Krottenbachstraße wird Thema in der Verkehrskommission.


Bei einer WKO online-Veranstaltung mit ParteienvertreterInnen stellte Bezirksvorsteher Daniel Resch am 4.2. das mehrheitlich beschlossene Radweg-Projekt infrage und unterstellte ein „Scheitern des Antrags”, und dass der Radweg Krottenbachstraße „Zurück an den Start“ müsse, die Bezirkszeitung zitierte bereitwillig. Schon erstaunlich, dass eine einstündige Einweg-Kommunikation als „runder Tisch“ verkauft und konstruktive Gesprächsbereitschaft als „zurückrudern“ missverstanden wird.
 
Doch es geht nicht "Zurück an den Start", sondern in die nächste Phase: Der Radweg wird nun in der Verkehrskommission behandelt, wir erwarten hier eine sachliche Diskussion auf Basis eines aktuellen Mobilitätskonzepts. Gescheitert ist nämlich nicht das Projekt, sondern die Hoffnung, dass die ÖVP im Bezirk die Zeichen der Zeit erkennt und sich zu einer klimaschonenden Mobilität bekennt.

Die WKO-Diskussion wurde auf Basis einer Machbarkeitsstudie geführt. In diesem Sinn zeigten sich Grüne, SP und Neos beim Abschnitt Obkirchergasse gesprächsbereit – der gar nicht Teil des Antrags war. Schließlich würde in der Obkirchergasse eine Begegnungszone die Einkaufsstraße weitaus attraktiver machen als die bloße Öffnung der Einbahn – wir Grüne setzen uns weiterhin dafür ein. Am Radverkehrsprojekt Krottenbachstraße halten wir jedenfalls fest.
 
Die Bauarbeiten in der Krottenbachstraße starten 2024. Bis dahin gilt es, die Zeit zu nutzen, um sich mit Unternehmen und AnrainerInnen an einen Tisch zu setzen und Lösungen zu suchen, die für alle zufriedenstellenden sind. Wir wollen keinen Luxus.

Wir möchten einen richtlinienkonformen Radweg.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.


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