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am 23. Juni

Begegnungszone Probusgasse

Dorothea Troll - Eine der historisch wertvollsten Gassen Döblings wird, wenn es nach dem Bezirk geht, zur Begegnungszone. Mehr Lebensqualität durch bürgernahe Entscheidungen!

GRÜNE BEZIRKSPOLITIK

bürgernah und lösungsorientiert


Aufregung und Unverständnis herrscht in der Probusgasse. Jahrelang wurde geduldet, dass PKW und LKW in dieser engen Gasse auf den viel zu schmalen Gehsteigen parken. Von Zeit zu Zeit wurden Strafmandate verteilt, aber so selten, dass sich kaum jemand aufregte. Seit einiger Zeit wird die STVO konsequent umgesetzt und es werden Strafmandate/Anzeigen verteilt.

Wir Grüne wollten nicht untätig zusehen und haben am 16.Juni zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Zu Beginn war diese emotional hochgeladen, dann wurde unser Vorschlag einer Begegnungszone von den Bürgern und Bürgerinnen positiv beurteilt.

In diesem Zusammenhang soll auch Bezirksvorsteher Tiller erwähnt werden, der sich unserem lösungsorientiertem Vorschlag angeschlossen hat.

Unser Vorschlag: Eine Begegnungszone von Onr.6 bis Onr.20

Wir haben dies in Bezirksvertretungssitzung am 22.06 als Antrag eingebracht und eine breite Mehrheit hat zugestimmt (ÖVP,SPÖ,GRÜNE. Von der FPÖ haben 3, von den Neos 1 Mandatar dagegen gestimmt).

Die Probusgasse ist auf dem Weg zu einer Vorzeigegasse im Bezirk!

Jetzt sind die Beamten der MA46 an der Reihe, die um Detailplanung sowie Kostenschätzung gebeten wurden. Wir hoffen auf rasche und positive Beantwortung damit mit der Umsetzung umgehend begonnen werden kann.


Hier unser Antrag:


Die Döblinger Bezirksvertretung möge beschließen:

Die zuständigen Magistratsabteilungen der Stadt Wien werden ersucht, in der Probusgasse eine Begegnungszone von der ONr 6 bis zur ONr 20 einzurichten und auf der Straßenseite mit den geraden ONr Stellplätze zu markieren. Eine Kostenschätzung wird erbeten.

Begründung:

1.) Verkehrssicherheit

Von den Anrainern und Anrainerinnen wird die Fahrgeschwindigkeit in der Probusgasse kritisiert. Vom Kindergarten gibt es Klagen, da der Gehsteig nur zirka 40 cm breit ist, und daher die Kinder durch KfZ gefährdet werden. Ebenso besorgt ist man in der Senoirenresidenz, da die Bewohnerinnen und Bewohner die Probusgasse häufig benutzen, um zB zu den Heurigen und in die Kirche am Pfarrplatz zu gehen. Die geringere Geschwindigkeit in der Begegnungszone trägt zur Verkehrssicherheit bei. Die zu Fuß Gehenden haben mehr Platz, durch mehr Aufmerksamkeit und gegenseitige Rüchsichtnahme steigt die
Sicherheit.

2.) Wirtschaft

Die Zufahrts- und Haltemöglichkeiten für Betriebe (mehrere Büros, zwei Heurigenbetriebe, Tierartzpraxis) sollen erhalten bleiben. Die Probusgasse wird in vielen Reiseführern weltweit angepriesen (zB Beethovenhaus), die Anzahl der täglich durch die Gasse schländernden Touristinnen und Touristen ist beträchtlich.

3.) Stellplätze für Anrainerinnen und Anrainer

Stellplätze sollen nach den rechtlichen und räumlichen Vorgaben auf der Seite mit den geraden Ordnungsnummern markiert werden. Ein zusätzlicher Stellplatz vor der ehemaligen Garage ONr 20 kann hinzukommen. (Siehe Skizze in der Beilage). Im Bereich der bestehenden Poller können einige Fahrradabstellplätze geschaffen werden.