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am 7. März

Lust auf einen Spaziergang?

Team Redaktion - Warum Gehen Raum braucht und wo dieser in Döbling fehlt.

Die Coronakrise hat uns wieder gehen gelehrt. Und wir haben erkannt, wie gern wir gehen: Plötzlich werden Einkäufe mit einem Spaziergang verbunden, gar viele Menschen flanieren an sonnigen Tagen durch Weinberge und Wälder und es wird so viel zu Fuß gegangen wie schon lange nicht mehr. Das ist gut so: Gehen ist gesund, günstig und umweltverträglich – es ist einfach die natürlichste Form der Mobilität.

Wir wollen Lust aufs Gehen machen​

Es gilt, den öffentlichen Raum so zu gestalten, dass wir uns hier gern, sicher und rasch zu Fuß fortbewegen können. Breite Gehsteige, ein attraktives Umfeld und sichere Querungen machen es möglich, mehr Wege zu Fuß zu erledigen. Es sind es Gründe wie zu viel Verkehr, zu hohes Tempo oder unübersichtliche Übergänge, die Eltern dazu veranlassen, ihre Kinder lieber mit dem Auto zu bringen, als sie allein gehen zu lassen. Es sind unzählige kleine Hürden, die Menschen mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen das Vorankommen erschweren. Und es ist schlichtweg fehlender Platz, weil Autos oder Verkehrsschilder die Gehsteige verstellen.
 
Fakt ist: Bewegungsmangel ist ein Gesundheitsrisiko und verursacht enorm hohe Kosten. Empfohlen werden aus gesundheitlicher Sicht täglich rund 10.000 Schritte, das sind etwa acht Kilometer. Eine aktuelle Studie des VCÖ besagt, dass über 700.000 Autofahrten in Österreich pro Tag kürzer als ein Kilometer sind – also sehr gut zu Fuß zu erledigen wären. Also: Raus aus dem Auto und rein in bequeme Schuhe!

Wir SETZEN UNS für sichere Fußwege EIN

​Deshalb posten wir laufend unter dem Hashtag #GehenBrauchtRaum Bilder von öffentlichen Flächen, auf denen Fußgänger*innen benachteiligt werden und ergänzen unsere Galerie laufend. Wir laden dazu ein, uns Fotos von zugeparkten, unsicheren oder engen Gehsteigen und Wegen in Döbling an doebling@gruene.at zu schicken – wir stellen sie gerne auf unsere Website und unsere SocialMedia-Kanäle!​




In der Phillippovichgasse ist klar ersichtlich, welche Mobilität Vorrang hat.

Danke Mikael für den Hinweis und Marion für die Bilder!


Phillippovichgasse
Phillippovichgasse
Sievering




Die Sieveringer Straße ist auf manchen Strecken für mobilitätseingeschränkte Menschen oder Personen mit Kinderwagen schlicht unpassierbar.​


Sievering
Sievering
Sievering

Im oberen Teil der Sieveringer Straße parken die Autos regelmäßig  unbehelligt am Gehsteig.  Danke Michael für die Einsendung!​




Zugeparkte Gehsteige in der Würthgasse erschweren das Vorankommen und nehmen Fußgänger*innen den Raum. Danke, Nicole für die Fotos!

Würthgasse

Wie geht's so? Die Sieveringer Enge trägt ihren Namen zu Recht. Spazierende, darunter viele Kinder, müssen hier zwangsläufig auf die stark und viel zu schnell befahrene Straße ausweichen. ???? Wie gerecht ist der öffentliche Raum in Döbling verteilt? Wo kommt man zu Fuß nicht gut und sicher voran? Schreibt uns!​​